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Die DDR

Von der Entstehung bis zur Wiedervereinigung

Die Geographie der DDR

Die Deutsche Demokratische Republik erstreckte sich über weite Teile Ostdeutschlands. Diese Gebiete umfassen viele Gegenden der heute als neue Bundesländer bekannten Staaten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Amt Neuhaus in Niedersachsen.

Obwohl Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt war und keiner Besatzungszone angehörte, wurde die Metropole zur Hauptstadt der DDR erklärt. Tatsächlich gehörte allerdings nur Ost-Berlin zum späteren Hoheitsgebiet des Landes.

Die DDR hatte lediglich vier verschiedene Nachbarstaaten, da zum Süden und Westen hin Deutschland lag und im Norden die Ostsee. Im Osten grenzte der Staat an Polen und die Tschechoslowakei, im Norden gab es offiziell noch eine Seegrenze zu Dänemark. Die DDR hatte eine Fläche von über 108.000 Quadratkilometern und war somit etwa 2,3 mal kleiner als die Bundesrepublik Deutschland (bis 1990).

Große Teile des Landes lagen im Norden und in der Mitte des Territoriums in der Norddeutschen Tiefebene. Die Landschaften sind geprägt von den Moränenlandschaften, welche in den Eiszeiten geformt wurden, und daraus resultierenden Seen wie beispielsweise in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Skandinavischen Gletscher reichten einst bis in diese Gebiete. Südlich der Norddeutschen Tieflandebene wird das Land allmählich immer hügeliger, die lediglich durch größere Tieflandbuchten unterbrochen werden. Im Süden der ehemaligen DDR befinden sich zahlreiche Mittelgebirge wie zum Beispiel der Harz, der Thüringer Wald, die Röhn, die Sächsische Schweiz oder das Erzgebirge. In letzterem liegt der höchste Berg des damaligen Staates, der Fichtelberg (1214 Meter hoch). Der, sich im Harz befindliche und recht bekannte, Brocken hat eine Höhe von 1142 Metern. Die größten Flüsse des Landes sind die Elbe, die Saale, die Oder und die Havel. Die DDR verfügte auch über einige Inseln wie Rügen, Usedom und Hiddensee.